Educations-Projekt 2016

Wenn 320 Kinder und Jugendliche zusammen sind, kann es nicht nur viel Lärm und Stress bedeuten, sondern manchmal kommt auch was richtig Aufregendes und Wunderbares heraus.

Seit Januar dieses Jahres proben einige Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 unserer Schule gemeinsam mit 300 anderen für das diesjährige Education-Projekt des Brandenburgischen Staatsorchesters. Dass dabei die Musik in ihren verschiedensten Facetten im Mittelpunkt steht, ist logisch und gewollt. Schließlich kann man sich ein Bühnenstück oder einen Film nicht ohne musikalischer Unterstützung vorstellen.

Unsere Gruppe wurde zur Body-percussion und Einzelpercussion zugeteilt. Da für uns anfangs nicht klar war, wozu die ganzen Rhythmen zu lernen sind, fiel es schwer, sich auf so lange Zeit zu konzentrieren. Einige brachten die dafür notwendige Geduld und Durchhaltekraft nicht auf. Schließlich mussten wir so manches Wochenende für die Proben opfern, mussten mit den Künstlern zurecht kommen – was für beide Seiten nicht leicht war und ist. Und immer wieder mit Murat oder Miguel die gleichen Rhythmen trommeln und mit Be und Mavlana die gleichen Bewegungen ausüben, das kann schon richtig nerven.

Aber wie perfekt so etwas sein muss, wie lange dafür auch geprobt und immer wieder von vorn anzufangen ist, das ist nun den Mitspielerinnen – Emely-Jo, Dalin, Jule, Maria(„Basti“), Lara, Lena, Linda, Hannah und Nicole aus der 09b und 09c- klar.

Wenn auf einer Bühne 320 Menschen den gleichen Rhythmus trommeln, die gleichen Bewegungen parallel ausführen, dann hat das eine ganz überwältigende Wirkung – erst recht, wenn die Musik von Maurice Ravel stammt und „Bolero“ heißt.

Unsere Performance führt von der Zellteilung über Geburt, Pubertät, Hochzeit, Altwerden bis zum Tod und dem Bewusstsein der beständigen Wiederkehr des Lebens.

Wie das auf die Bühne gestellt werden kann und was das mit Bodypercussion und Ravel zu tun hat, das zeigen wir am Samstag, dem 30.4.2016, um 14:00 Uhr und 17:00 Uhr sowie am Sonntag, dem 01.Mai 2016, um 15:00 Uhr auf der großen Bühne des Kleistforum Frankfurt (Oder).

Einige wenige Restkarten sind noch erhältlich.